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Neuausrichtung der Impfzentren ab Oktober

10.09.2021

Fokus wird vermehrt auf mobile Impfungen gelegt – Impfzentrum in Weißenhorn bleibt als Basisstation erhalten, Impfzentren in Illertissen und Neu-Ulm schließen

Weil die Nachfrage für Impfungen gegen das Coronavirus immer weiter zurückgegangen ist und damit auch die Auslastung in den Impfzentren deutlich nachgelassen hat, ist ab Oktober eine Neuausrichtung der Impfzentren im Freistaat Bayern vorgesehen. Dabei sollen Impfangebote vor allem über die niedergelassenen Ärzte und Betriebsärzte erfolgen und die Impfzentren das Angebot ergänzen. Der Schwerpunkt der Impfzentren soll auf mobilen Impfungen liegen, weshalb die Kapazitäten in den Impfzentren reduziert werden.

Konkret bedeutet das für den Landkreis Neu-Ulm, dass ab Oktober die mobilen Impfungen im Landkreis Neu-Ulm weiter ausgebaut werden. Parallel dazu wird die Arbeit in den Impfzentren in Illertissen und Neu-Ulm eingestellt, so dass der Landkreis künftig nur noch ein Impfzentrum in Weißenhorn betreiben wird. Damit wird Weißenhorn zur Basisstation

mehr zu dem Thema unter https://landkreis.neu-ulm.de/de/aktuelles-corona/so-geht-es-mit-den-impfzentren-im-landkreis-neu-ulm-weiter.html

© Kerstin Weidner E-Mail

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Allgemeine Informationen zur Impfung gegen das Coronavirus

Impfungen sind im Landkreis Neu-Ulm im Impfzentrum Weißenhorn möglich. Ein Termin bzw. eine Anmeldung oder vorherige Registrierung sind nicht erforderlich.

Seit Anfang April bieten auch Arztpraxen Impfungen an. Bei Fragen zu den Impfungen in den Arztpraxen wenden Sie sich bitte direkt an Ihren Arzt.

Aufhebung der Impfpriorisierung

Grundsätzlich gibt es keine Priorisierung mehr im Impfzentrum. Impfungen im Impfzentum sind jetzt grundsätzlich ohne die bisher erforderliche Registrierung im bayernweiten Registrierungsportal BayIMCO möglich.

Auch eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Ebenfalls aufgehoben wurde die Zuständigkeit des Impfzentrums nach dem jeweiligen Wohnort. Das heißt, jeder kann sich jetzt im Impfzentrum des Landkreises Neu-Ulm impfen lassen - unabhängig von seinem Wohnort, Landkreis oder Bundesland.

Mit Aufhebung der Impfpriorisierung können sich auch Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren im Impfzentrum impfen lassen. Es gibt mittlerweile auch eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur Impfung der 12-17-Jährigen. Dabei kommen die hierfür zugelassenen Impfstoffe BioNTech oder Moderna zum Einsatz. Voraussetzung ist, dass zu dem Impftermin das schriftliche Einverständnis des/der Sorgeberechtigten mitgebracht wird und bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren ein Sorgeberechtigter den Impfling  begleitet. Außerdem findet vor der Impfung ein Aufklärungsgespräch mit einem Arzt statt.

Wichtiger Hinweis zu Benachrichtigungen zu Impfterminen von BayIMCO

Leider kommt es im Moment immer wieder vor, dass Personen über BayIMCO noch eine Einladung bzw. Erinnerung für ihren Zweittermin erhalten. Diese Nachrichten bitte ignorieren! Aktuell sind keine Termine für eine Impfung erforderlich bzw. es wird auch nicht nach Terminvergabe geimpft. Auch die Wohnortbindung an ein bestimmtes Impfzentrum ist aufgehoben. Das heißt, Impfungen im Impfzentrum sind nur während der unten angegebenen Öffnungszeiten möglich:

Impfzentrum Weißenhorn

ehemaliger Feneberg-Supermarkt
Kammerlander Straße 1, 89264 Weißenhorn
Telefon: 07309-92 79 250

Montag, Mittwoch, Freitag: 12:00 bis 18:00 Uhr
Samstag: 09:00 bis 14:00 Uhr

Impfzentrum Neu-Ulm

Geschlossen

Personen, die im Impfzentrum Illertissen oder Neu-Ulm eine Erstimpfung erhalten haben und noch eine zweite Impfung benötigen, können dann hierfür das Impfzentrum in Weißenhorn oder den Impfbus besuchen.

Impfzentrum Illertissen (Gesundheitszentrum Illertissen)

Geschlossen

Personen, die im Impfzentrum Illertissen oder Neu-Ulm eine Erstimpfung erhalten haben und noch eine zweite Impfung benötigen, können dann hierfür das Impfzentrum in Weißenhorn oder den Impfbus besuchen.

Impf-Hotline des Landkreises wurde eingestellt

Nachdem aktuell keine Registrierungen im bayernweiten Impfportal mehr notwendig sind und die Anruferzahlen deutlich zurüchgegangen sind, wurde die Impf-Hotline des Landkreises Neu-Ulm eingestellt. Informationen rund um das Coronavirus und das Thema Impfen gibt es auf unserer Website. Für weitere Fragen zum Impfen steht der Betreiber der Impfzentren Huber Health Care unter der Telefonnummer 07335/9206 109 oder per E-Mail info@huber-health-care.com  zur Verfügung.

Was gilt für Kreuzimpfungen?

Die Ständige Impfkommision (STIKO) empfiehlt allen, die bei ihrer ersten Impfung AstraZeneca erhalten haben, eine Kreuzimpfung. Diese Personen erhalten jetzt bei ihrer Zweitimpfung einen mRNA-Impfstoff. Personen, die dennoch bei der Zweitimpfung im Impfzentrum AstraZeneca erhalten möchten, sind gebeten, dies vor Ort zu äußern. Dann wird diesem Wunsch natürlich entsprochen.

Personen, deren erster Impftermin mit AstraZeneca mindestens vier Wochen zurückliegt und die eine Kreuzimpfung möchten, können einfach im Impfzentrum vorbei kommen.

Intervalle zwischen den Impfungen beachten

Wer im Impfzentrum seine erste Impfung erhalten hat, sollte auch grundsätzlich seinen zweiten Termin im Impfzentrum wahrnehmen. Das gleiche gilt auch für Impftermine bei den Ärzten. Dadurch soll vermieden werden, dass die Abstände verzerrt werden, die zwischen den beiden Impfungen empfohlen sind, um einen möglichst hohen Impfschutz zu gewährleisten. Falls die Kreuzimpung oder Zweitimpfung nicht über den Arzt möglich ist, übernimmt das Impfzentrum gerne die Impfung. Hier bitte unbedingt auf die empfohlenen Intervalle zwischen den Erst- und Zweitimpfung (vier Wochen) achten.

Digitales Impfzertifikat

Neben dem Nachweis im Impfbuch erhält man nach abschließender Impfung im Impfzentrum auch das digitale Impfzertifikat, das europaweit gültig ist. Dieses kann auch bei einer Kreuzimpfung oder einer nur einmal erforderlichen Impfung (z. B. für Genesene) ausgestellt werden.

Wer im Impfzentrum bereits die Corona-Schutzimpfung erhalten hat und über das Bayernweite Impfportal BayIMCO registriert war, kann dort nachträglich den digitalen Impfnachweis über seinen Account herunterladen. Dafür in BayIMCO einloggen unter https://impfzentren.bayern/citizen/ und bei seinen Daten auf „Nachweis 2. Impfung herunterladen“ klicken. Für alle, die nur eine abschließende Impfung erhalten haben, sollte hier nur ein Nachweis herunterzuladen sein. Zum Schluss QR-Code auf dem COVID-Impfzertifikat mit einer entsprechenden App (z. B. CovPass-App oder der Corona-Warn-App) scannen.

Alle, die keinen Account mehr haben, erhalten ihr Impfzertifikat nach Vorlage ihres Impfbuches bzw. ihrer Impfnachweise und ihres Personalausweises in einer Apotheke. Eine Übersicht zu allen teilnehmenden Apotheken gibt es unter: https://www.mein-apothekenmanager.de/

Weitere allgemeine Infos zum Thema Impfen

Häufige Fragen und Antworten zum Thema Impfen gibt es auf den Seiten des Bayerischen Gesundheitsministeriums unter https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung/

des Robert Koch-Instituts unter https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

des Bundesministeriums für Gesundheit unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/nc/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html#c19743


© Martina Plaschke E-Mail

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Lockerungen für geimpfte und genesene Personen

Vollständig geimpfte und genesene Personen sind in vollem Umfang negativ getesteten Personen ab dem 6. Mai 2021 gleich gestellt. Damit entfällt für vollständig geimpfte und genesene Personen die Testpflicht in Bereichen, in denen ein negatives Testergebnis Voraussetzung ist. Ausnahmen kann es in Einrichtungen wie z. B. Krankenhäusern geben. Erkundigen Sie sich hierzu bitte vorab bei der jeweiligen Einrichtung.

Bei privaten Zusammenkünften bleiben vollständig geimpfte und genesene Personen bei der Ermittlung der erlaubten Zahl der Teilnehmer unberücksichtigt. Mitgezählt werden geimpfte und genesene Personen hingegen bei der Höchstteilnehmerzahl von öffentlichen Veranstaltungen wie zum Beispiel kulturellen Veranstaltungen und Sportveranstaltungen.

Darüber hinaus entfällt die Quarantänepflicht für vollständig geimpfte und genesene Personen bei der Wiedereinreise aus einem Risikogebiet. Diese Ausnahme gilt nicht bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet.

Geimpfte Personen: Personen, die vollständig gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff (BioNTech, Moderna, AstraZeneca, Johnson & Johnson) geimpft sind, über einen Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache auf Papier oder in einem elektronischen Dokument verfügen und bei denen seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind. Die Personen weisen keine typischen Symptome mit einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 auf und es ist keine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen.

Die Impfung kann mit dem Impfpass (sogenannter Impfausweis) nachgewiesen werden, in welchem die Impfung dokumentiert wird. Sollte zum Zeitpunkt der Impfung kein Impfausweis vorhanden sein oder vorgelegt werden, so erfolgt die Dokumentation durch Ausstellung einer sogenannten Impfbescheinigung, welche dieselben Angaben enthält. Diese ist ebenfalls zum Nachweis einer vollständigen Impfung geeignet.

Vollständig geimpfte Personen sind neben den Personen, welche die komplette Impfserie abgeschlossen haben (abhängig vom Impfstoff eine oder zwei Dosen), auch Personen, die nach Genesung von einer SARS-CoV-2-Infektion, die durch PCR-Testung nachgewiesen wurde, eine singuläre Impfdosis gegen COVID-19 erhalten haben.

Genesene Personen: Personen, die über einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache auf Papier oder in einem elektronischen Dokument verfügen, wenn die zugrundeliegende Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt ist und mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt. Hierbei wird es sich regelmäßig um das schriftliche oder elektronisch übermittelte positive Ergebnis der PCR-Testung durch das Labor handeln. Ein Antikörpernachweis ist nicht ausreichend. Der Nachweis eines anschließenden negativen Tests ist in der Regel nicht erforderlich. Außerdem weisen die Personen aktuell keine typischen Symptome mit einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 auf und es ist keine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen.

Liegt die Erkrankung mehr als sechs Monate zurück, benötigen Genesene zudem eine einmalige Impfung, damit die Erleichterungen für sie gelten. Der Nachweis kann hier mit der Vorlage des positiven PCR-Tests in Verbindung mit der Vorlage des Impfnachweises, aus dem die singuläre Impfung hervorgeht, erfolgen. Ebenfalls gültig ist die Vorlage nur des Impfpasses, sofern dort die singuläre Impfung des Genesenen als Zweitimpfung dokumentiert ist. Einer mindestens 14-tägigen Wartezeit bedarf es hier aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse im Gegensatz zu den vollständig geimpften Personen, die bisher nicht an SARS-CoV-2 erkrankt sind, nicht.

© Kerstin Weidner E-Mail